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Geboren am 26. September 1965 in Zürich, Schweiz

Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester widmete sich Andrée Helen Soller Frager zunehmend der Malerei, die sie seit ihren frühen Zwanzigern kontinuierlich begleitet. Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stehen die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur sowie die vielschichtigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Tieren und Mensch. Ihre Werke entstehen in sorgfältiger Detailarbeit mit Gouache, Acryl, Bleistift und feinsten Pinseln. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in der Schweiz und in Österreich ausgestellt.

Ausstellungen

2007

Schloss Greifensee, Zürich, Schweiz

2011

Stellwerk Heerbrugg, Rheintal, Schweiz

2013

Schloss Greifensee, Zürich, Schweiz

2014

Kunst in der Zwicky Halle

2016

Kinderarztpraxis am Garnmarkt, Götzis, Österreich

ART FOR HEALTH – Kunstauktion, Götzis, Österreich

seit mehreren Jahren

Wiederkehrende Outdoor-Ausstellungen der Gemeinde Mäder, Österreich

2020

Monkeys and Birds – Galerie am Lindenhof, Zürich, Schweiz

2021

The Holy Tree – Galerie am Lindenhof, Zürich, Schweiz

2022

Gemeinschaftsausstellung – Gallery T-69, Hohenems, Österreich

2023

Gemeinschaftsausstellung – Gallery T-69, Hohenems, Österreich

2023

Dio è il creatore di tutto – Galerie am Lindenhof, Zürich, Schweiz2026

Schweiz

2026

The Innocence of Paradise Got Lost in Our Souls – Galerie am Lindenhof, Zürich,

Lebensbäume und Fetzenfische – Galeria Silvia Janscheck, Bregenz, Österreich

Medien

2013

ORF Vorarlberg – Vorarlberg Heute, Beitrag von Brigitte Schmidle

Radio Vorarlberg – Beitrag von Brigitte Schmidle

Lebensbäume & Fetzenfische

Schon seit ihren Jugendjahren ist die Künstlerin Andrée Helen Soller Frager von der Schöpfung und den vielfältigen Zusammenhängen des Lebens auf unserer Erde fasziniert. Während einer Yogapraxis erschien ihr als junge Frau vor dem geistigen Auge das Bild eines Baumes, zusammengesetzt aus Tieren und Pflanzen – ein Sinnbild des Ökosystems. Dieses innere Bild wurde zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Arbeit, die sie bis heute begleitet. Reisen, Wanderungen und die kontinuierliche Arbeit im eigenen Garten haben ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur über die Jahrzehnte hinweg bewahrt und vertieft. Im Laufe der Zeit erweiterte sich ihr Motivkreis: Zu den Lebensbäumen traten Unterwasserwelten, erotische Szenen, Weihnachtsmotive und schließlich Tableau- Kompositionen, inspiriert von historischen zoologischen Bildtafeln. Dabei geht es Soller Frager nicht allein um eine möglichst naturgetreue Darstellung von Tieren. Jedes Lebewesen erhält einen eigenen Bildraum – einen symbolischen Lebensraum, der seine Einbettung in die Natur sichtbar macht. Aus der Faszination für die unzähligen ökologischen Beziehungen, in denen jedes Wesen mit seiner Umwelt verbunden ist, entwickelte sich eine Bildsprache, die von Mikrokosmen erzählt: eigenständig und doch miteinander verflochten, wie das Ökosystem selbst. Auch formal spiegelt sich dieser Gedanke wider. Die anfangs streng schachbrettartig gegliederten Bildfelder lösen sich zunehmend auf und gehen teils in fließende, organisch miteinander verbundene Räume über. Sie besitzen keine einheitliche Form und fügen sich dennoch zu einem harmonischen Ganzen. Die gebürtige Zürcherin arbeitet mit feinsten Pinseln, Gouache, Acryl und Bleistift. In geduldiger, konzentrierter Arbeit entstehen Bilder von außergewöhnlicher Detailfülle, in denen jedes Element seinen Platz findet. Getragen wird ihr Schaffen von dem Wunsch, die Schönheit und Vielfalt der weltweiten Flora und Fauna sichtbar zu machen und die Verbundenheit allen Lebens erfahrbar werden zu lassen. Wenn ihre Bilder dazu beitragen, den Blick für die Natur zu schärfen und ihr mit größerer Achtsamkeit und Respekt zu begegnen, haben sie ihren tiefsten Sinn erfüllt. 

art-andree.com