Elisabeth von Samsonow ist Künstlerin und Philosophin, em.Professorin der Akademie der bildenden Künste, Wien. Sie war Gastprofessorin Bauhaus Universität Weimar (2010-2012), sie ist Mitglied der GEDOK München und der Künstlervereinigung Wien. Sie hat Forschungsprojekte zur Ästhetik der Sekundärsinne (Ent-Fernung. Eine phänomenologische Ästhetik der Sekundärsinne, FWF Projekt), zur Gedächtniskultur der Nachkriegszeit (Conserved Memories, FWF Projekt) zur feministischen Soziallehre und Kunstproduktion (The Dissident Goddesses‘ Network, Forum Morgen und Akademie der bildenden Künste Wien) geleitet. Sie ist als Künstlerin und Kuratorin tätig, z.B. für die Ausstellung „Frieden weltwärts“ (Friedensburg Schlaining/ A), für den Kunstverein AK 68 Wasserburg/ Inn /D, für den Skulpturenpark Kunstgrenzbezirk Tittmoning-Ettenau (D/A) und für „Die Sprache der Göttinnen“, MAMUZ Asparn a.d.Zaya. 2021 hat sie mit einem Kollektiv das ökofeministische Projekt „Land der dissidenten Göttinnen“ gegründet, welches seither als Labor für die Erforschung biologischer Diversität in Verschränkung mit künstlerischen Aktionen im nördlichen Weiviertel dient (sieht www.tdgn.at). Ihre künstlerische Arbeit umfasst Skulptur, Performance, Malerei und Video. Sie beschäftigt sich u.a. mit dem systematischen und symbolischen Ort der weiblichen Plastik/ Skulptur im Kanon der Künste und einer ökofeministischen Ästhetik oder Geo-Logik der Körper.
Ausstellungen (Auswahl): Austria Today (Hai Museum Shanghai 2025), kuratiert von Margareta Sandhofer, Heldinnen (Frauenmuseum Bonn 2025), Femme f®iction (Academy Mansion New York 2023), Egon Schiele Preis (1.Preis) 2022, Museum des Anfangs, Gartenpavillon Stift Melk (2022), Die Erde Lesen (Landesgalerie Niederösterreich 2022), kuratiert von Felicitas Thun-Hohenstein, GÖTTINNEN (Taxispalais Innsbruck 2022) kuratiert von Nina Tabassomi, Eco Flirt (Vienna Biennale of Change, Smolka Contemporary, kuratiert von Christoph Thun-Hohenstein), The Parents‘ Bedroom Show, (Spazio Ridotto, Biennale di Venezia, Venedig 2019), kuratiert von Christian Bauer, SEX (Taxispalais Innsbruck) kuratiert von Nina Tabassomi, Schiele reloaded (Leopold Museum Wien 2018), kuratiert von Verena Gamper, History of Psyche (Galerie nächst St.Stephan Wien 2018), The Parents‘ Bedroom Show (MaximilianForum München 2017) kuratiert von Diana Ebster, Austrian Performance Season (Solyanka State Gallery Moskau 2017), kuratiert von Felicitas Thun-Hohenstein, Transplants (Dominikanerkirche Krems 2016), The Nervous System of the Earth (Galerie Jünger Wien 2014
www.samsonow.net
Publikationen u.a.: Museum des Anfangs, Wien 2023, The Dissident Goddesses Project, Wien 2021 (Hg)., Epidemic Subjects. Radical Ontologies, Zürich-Berlin-Chicago 2017, Egon Schiele als Sammler=Wiener Enzyklopädie, mit Ursula Storch, Wien 2016, Egon Schiele Sanctus Franciscus Hystericus, Wien 2012; Egon Schiele: Ich bin die Vielen, Wien 2010, Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie, Zürich-Berlin 2007 (frz. L‘Anti Electre. Totémisme et Schizogamie, traduit par Béatrice Durand, Genève 2015, Anti Electra. Totemism and Schizogamy, transl. by Stephen Zepke and Anita Fricek, MU Press Minneapolis 2019)